Bois de Cologne

Bois de Cologne
Gesundheitspark
Eröffung der „Aktiven Schule Köln“ im Gesundheitspark „BOIS de Cologne“
Mit Beginn des neuen Schuljahres wurde im August 2009 als erstes Gebäude im "BOIS de Cologne" die "Aktive Schule Köln" eröffnet. In der privaten Ganztags-Grundschule, die nach reformpädagogischen Methoden arbeitet, treffen die Schülerinnen und Schüler selbst die Entscheidung, wie und wo sie anfangen wollen zu lernen. Dazu bietet ihnen dieses Gebäude den idealen Rahmen: Helle Räume, eine offene Gebäudestruktur und trotzdem die Möglichkeit, sich zurückziehen zu können - all dies zeichnet die Architektur von Reinhard Angelis, Köln aus … (weitere Informationen finden Sie hier)

Das Konzept des Gesundheitsparks „BOIS de Cologne“ wird aus zwei Hauptbausteinen entwickelt. Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation werden mit Sport- und Fitnessangeboten kombiniert. Diese Schwerpunkte werden durch Ausbildungs-, Beherbergungs-, und thematisch nahe Gewerbe-, Dienstleistungs-, und Einkaufsangebote ergänzt. Ziel ist ein spezifisches Standortimage, der Gesundheitspark, das durch synergetisches Zusammenwirken der einzelnen Akteure geprägt wird.

Die städtebauliche Umsetzung dieses inhaltlichen Konzeptes wird aus dem Bild von Kieseln in einem Flußlauf entwickelt. Die einzelnen Kiesel sind unterschiedlich, sie können ausgetauscht werden und dennoch bleibt das Bild in seiner Gesamtheit bestehen. Dieses Bild führt zu dem Konzept von Solitärbauten, die in einen Park gelegt werden. Der Grünraum des Parkes umfließt gleichsam die Kiesel der Bauwerke. Die Grünfinger des Parks verschränken sich mit der Bewegung der gebauten Finger. So öffnen sich von der Erschließungsstraße diagonale Blicke in die Tiefe des Parks. Der Park, die Adresse, ist für den vorbei fahrenden Autofahrer präsent. An landschaftlich herausgehobenen Orten, den Übergängen zur Landschaft, werden herausgehobene Nutzungsangebote (z. B. ein Badehaus mit Sauna) angeordnet, die auf die besondere Lagegunst reagieren.

Dieser Park wird balanciert und erweitert durch die Sportwelt im Osten der bestehenden Wassermannhalle, dem indentitätsstiftenden, historischen Bauwerk in dieser durch Neubauten geprägten Situation. Die Parklandschaft setzt sich in Form einer artifiziellen, begehbaren Dachlandschaft auf der Multifunktions- / Basketballhalle fort. Die Halle schmiegt sich in die Hügellandschaft, die auf ihrem Dach fortgesetzt wird. Das Dach der Halle wird zu einem Teil der Landschaft, bestehende und neue Wegeverbindungen werden über dieses künstliche Plateau geführt.

Die im Inneren dieses Plateaus verborgene Sportwelt wird über große Öffnungen, die den Passanten Einblicke ermöglichen, belichtet. Die im Zentrum der Sportwelt stehende Basketballarena, die als Multifunkstionhalle genutzt werden kann, wird durch ein die Topografie des Daches durchstoßendes Oberlicht zeichenhaft überhöht. Die Basketballarena durch Sporthallen und den vorgelagerten Kletterpark ergänzt. Die Wassermannhalle beinhaltet die Service und Foyerfunktionen für die Sportwelt sowie ein Café. Durch die zu unterschiedlichen Zeiten frequentierten Sportangebote entsteht ein lebendiger Ort, der im Verlauf des Tages / der Woche durch unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte geprägt wird.
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